
Der Stuttgarter Trainer äußert sich klar zu einem Einsatz des umworbenen Stürmers im Supercup am Samstag
Im Vorfeld des heiß erwarteten Supercups am Samstag sorgt eine Personalie beim VfB Stuttgart für besonders viel Gesprächsstoff: der umworbene Stürmer, der in den vergangenen Wochen mehrfach mit einem Wechsel zu einem europäischen Topklub in Verbindung gebracht wurde. Die Gerüchteküche brodelt – doch nun hat sich der Stuttgarter Cheftrainer mit einer deutlichen Stellungnahme zur Situation geäußert und dabei für Klarheit gesorgt.
„Solange er unser Spieler ist, steht er selbstverständlich im Kader – und das gilt auch für den Supercup“, erklärte der Trainer auf der Pressekonferenz am Donnerstag. Damit reagierte er auf die anhaltenden Spekulationen rund um einen möglichen kurzfristigen Wechsel des Angreifers, der mit seiner starken Leistung in der Vorsaison nicht nur in Deutschland, sondern auch international auf sich aufmerksam gemacht hat. Medienberichte zufolge sollen mehrere Klubs aus der Premier League sowie ein Spitzenverein aus Spanien Interesse bekundet haben.
Der Trainer betonte jedoch, dass man sich von den äußeren Einflüssen nicht ablenken lassen wolle. „Für uns zählt nur das Spiel am Samstag. Alles andere klären wir intern und zum richtigen Zeitpunkt.“ Der 21-jährige Stürmer selbst habe sich trotz der Transfergerüchte hochprofessionell verhalten und sei im Training voll engagiert. „Er zeigt keinerlei Anzeichen von Unruhe. Im Gegenteil: Er wirkt fokussiert und motiviert“, so der Coach.
Auch sportlich spricht viel für einen Einsatz des Youngsters im Supercup. In den Testspielen der Vorbereitung präsentierte sich der Angreifer in hervorragender Form, erzielte mehrere Treffer und bestätigte seine Rolle als zentrale Figur im Offensivspiel des VfB. Die Fans hoffen daher inständig, dass er auch am Samstag auf dem Platz stehen und für Furore sorgen wird – möglicherweise zum letzten Mal im Trikot der Schwaben.
Der Trainer wies jedoch darauf hin, dass eine endgültige Entscheidung über den Einsatz erst am Spieltag getroffen werde. „Wir beobachten die Situation täglich. Natürlich ist auch der psychologische Aspekt wichtig. Aber Stand heute plane ich ganz klar mit ihm“, erklärte er.
Die Aussagen des Trainers lassen also darauf schließen, dass der VfB Stuttgart sich trotz möglicher Transferverhandlungen nicht schwächen will – zumindest nicht vor einem solch prestigeträchtigen Spiel wie dem Supercup. Sollte der Stürmer tatsächlich auflaufen, könnte das nicht nur für Stuttgart ein sportlicher Vorteil sein, sondern auch für den Spieler selbst eine Bühne darstellen, um sich ein letztes Mal eindrucksvoll zu präsentieren.
Fest steht: Die Entscheidung über seinen Einsatz wird von Fans, Medien und Beobachtern mit großer Spannung verfolgt. Der Trainer hat seinen Standpunkt jedoch klar gemacht – jetzt liegt es am Spieler, die sportliche Antwort zu geben.